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Aikido-Gruppe sucht weitere TeilnehmerInnen

Aikido

Aikido ist im eigentlichen Sinne eine japanische Kampfkunst. Da Kampf jedoch im Aikido keinen Raum hat, finde ich es inzwischen wesentlich stimmiger, von Bewegungskunst zu reden. Eine Erklärung von Aikido ist: die Energie eines Angreifers aufnehmen, umlenken und ihn dann mit dessen eigenem Schwung zu Fall zu bringen. Für mich sind die dem Aikido innewohnenden Ideen der Harmonie, Gewaltlosigkeit, Selbst-Verantwortung und ein sich ständiges Weiterentwickeln wesentlich. Mit meiner Art, Aikido zu unterrichten, möchte ich Menschen Wege aufzeigen, sich körperlich und geistig gesund zu bewegen und über Bewegungs- und Kontaktfreude einen offenen Geist zu entwickeln, durch den sie sich voll entfalten können.

Entwickelt wurde Aikido durch den japanischen Meister Morihei Ueshiba, der viele Kampkünste praktizierte und in asiatischen Kriegen der Kämpfe müde wurde. Sein visionärer Wunsch war, einen Weg zu entwickeln, der Liebe und Harmonie unter die Menschen bringt. Aikido ermöglicht das Einlassen auf einen Prozess, in dem es nicht um schnelle, vorzeigbare Erfolge geht, sondern darum, Körper und Geist unter Respektierung der eigenen Grenzen leistungsfrei zu entwickeln. Aus diesem Grund verstehe ich Aikido eher als Selbstentwicklung denn als Selbstverteidigung. Aikido ist ein Weg, durch Freude und Bewegung zu innerer Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen, zu Harmonie von Körper und Geist zu kommen. Es beruht auf Durchlässigkeit in der Bewegung, Ruhen in der eigenen Mitte, entspanntem Reagieren und der Fähigkeit, sich im Hier und Jetzt zu fühlen.

Die Trainingszeiten findet ihr unter aikidovorspiel-berlin.de und Übungsleiterin Clarissa erreicht ihr unter